Die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern

Die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern

2. Gesundheitskongress in Bad Füssing zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ — Preise für die Vorbildlichsten Unternehmer

Bad Füssing. Unter der Schirmherrschaft von Melanie Huml, bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, hatten die Barmer-GEK Niederbayern und der Treffpunkt Gesundheit Bad Füssing zum 2. Gesundheitskongress zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ geladen. Dabei stellte zweiter Bürgermeister Günter Köck im Rahmen der Pressekonferenz sowie vor den Kongressteilnehmern den Kurort und seine Angebote, im Mittelpunkt das heilkräftige Thermal-Mineralwasser der drei Thermen, vor.

Unter dem Motto „Betriebliches Gesundheitsmanagement weiter gedacht“, diskutierten im kleinen Kursaal rund hundert Unternehmer und Personalverantwortliche aus Niederbayern mit Experten praxisnah, was betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) leisten kann, um die Mitarbeitergesundheit und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen für die Zukunft zu verbessern. Dieser Themenschwerpunkt sei, so Michael Niedermeier, Regionalgeschäftsführer Barmer-GEK aus guten Gründen auch für den zweiten Gesundheitskongress festgelegt worden. Im Jahr 2020 werde etwa die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland 50 Jahre oder älter sein. Darüber hinaus sei die Gesundheitsentwicklung der deutschen Erwerbstätigen alarmierend. Laut aktuellem Barmer-GEK Gesundheitsreport 2014 steigen die Arbeitsunfähigkeitszeiten Jahr für Jahr bundes- und bayernweit weiter an. Insbesondere Krankheiten des Bewegungsapparates und psychische Störungen seien auf dem Vormarsch.

Im Hinblick auf den demographischen Wandel und den erwarteten Fachkräftemangel werde es immer wichtiger, sich verstärkt um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern. „Wir wollen deshalb die Unternehmer beim Kongress in Bad Füssing praxisnah mit vielen Beispielen motivieren und unterstützen, ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen“, informierte Niedermeier. Beantwortet wurden die Kernfragen:
Wie erreichen Unternehmen eine Verbesserung der Mitarbeitergesundheit? Lohnt sich BGM für die Unternehmen? Brauchen wir finanzielle Anreizsysteme zu gesundheitsbewusstem Verhalten? Oder sind diese kontraproduktiv und führen zur Verschleppung von Krankheiten? Für Unternehmer Christian Götzner, geschäftsführender Gesellschafter der VAIUECON GmbH, war die Antwort eindeutig: „Mitarbeiter motiviert und bindet man am erfolgreichsten mit strategischer Vergütungsgestaltung. Wir erzeugen dadurch eine Win-Win-Situation und steigern unsere Arbeitgeber-Attraktivität“, zeigte er sich überzeugt und stellte das im eigenen Unternehmen funktionierende Modell praxisorientiert vor.

Für Professor Dr. Horst Kunhardt, Technische Hochschule Deggendorf, steht, fest, dass „Gesundheit“ als Wert heute zu einem wichtigen Produktions- und Standortfaktor für die Unternehmen geworden ist. Der Leiter des Instituts für Gesundheitsmanagement überzeugte in seinem Vortrag mit Kosten-Nutzen-Analysen und Praxisbeispielen. Eine Längsschnittuntersuchung habe ergeben, dass Veränderungen bei den weichen Faktoren wie Unternehmenskultur, Information und Arbeitszufriedenheit zirka ein Drittel des Gewinns der Unternehmen vor Steuern ausmachen.

Ein mit Beifall begrüßter Gast, Monika Karsch, aktuelle Weltcupsiegerin, Goldmedaillengewinnerin mit der Sportpistole in Aserbaidschan, führte den Gästen des Kongresses vor, warum sie Live Kinetik für ihr Training entdeckt hat und was dieses Gehirntraining jedem Einzelnen für seine Leistungsfähigkeit bringen kann. Für Walter Keilbart, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern, lohnt sich BGM für die Unternehmen auf jeden Fall. „Auch in kleinen und mittleren Unternehmen sollten Sicherheit und Gesundheit groß geschrieben werden —was leider noch nicht überall der Fall ist! Zu teuer, zu aufwändig und zu kompliziert, so wird häufig die Zurückhaltung begründet. Schließlich sind es aber die Mitarbeiter, die sich mit ihrer Erfahrung, ihrem Fachwissen und ihrem Engagement für die Unternehmensziele einsetzen und das gelingt ihnen dann am besten, wenn sie gesund, leistungsfähig und motiviert sind. Dafür können unsere Betriebe einiges tun“, forderte er die Kongressteilnehmer zum Handeln auf.

Für Professor Dr. Horst Kunhardt, Technische Hochschule Deggendorf, steht, fest, dass „Gesundheit“ als Wert heute zu einem wichtigen Produktions- und Standortfaktor für die Unternehmen geworden ist. Der Leiter des Instituts für Gesundheitsmanagement überzeugte in seinem Vortrag mit Kosten-Nutzen-Analysen und Praxisbeispielen. Eine Längsschnittuntersuchung habe ergeben, dass Veränderungen bei den weichen Faktoren wie Unternehmenskultur, Information und Arbeitszufriedenheit zirka ein Drittel des Gewinns der Unternehmen vor Steuern ausmachen.

Nahtlos an den Vortrag von Professor Dr. Kunhardt anschließend, stellte Michael Niedermeier in seinem Referat mögliche Weichenstellungen im Betrieb vor: „Genau aus dem vorgestellten betriebswirtschaftlichen und wettbewerbsorientierten Nutzen einer gesundheitsförderlichen Unternehmenskultur, bieten wir passgenaue und qualifizierte Angebote, etwa zur Prävention von Burn-Out oder zur Work-Live-Balance. Die Praxis zeigt, dass Gesundheitsmanagement die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter für ihr Unternehmen stärkt. In Niederbayern arbeitet die Barmer-GEK derzeit mit rund 50 Unternehmen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammen. Ich bin sicher, dass der 2. Bad Füssinger Gesundheitskongress den am BGM-Interessierten wichtige Impulse gegeben hat“, fasste er das gemeinsame Anliegen zusammen.

Niedermeier hob im Rahmen des Gesundheitskongresses vier niederbayerische Unternehmen für besonders Engagement im Bereich BGM hervor und überreichte Preise und Urkunden an die Vertreter der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Landshut, den OBI-Bau- und Heimwerkermarkt GmbH Dingolfing, die Fachklinik Johannesbad Bad Füssing und CommuniGate, Kommunikationsservice GmbH Passau.

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